Code of Ethics

Wir, die Mitglieder von NOMA‐HILFE‐SCHWEIZ, sind überzeugt, dass ethisch korrektes Handeln Vertrauen schafft und auf Dauer sowohl der Gesellschaft als unserem Verein dient. Wir kommen überein, den nachstehenden Code of Ethics weiterzubringen.

Dieser Code of Ethics basiert auf der Grundüberzeugung aller Mitglieder von NOMA‐HILFE‐SCHWEIZ, dass Gesundheit das höchste Gut im Leben ist und dass Gesundheit nicht teilbar ist.

Im Einzelnen kommen wir darin überein,

  • als Interessensvertreter der betroffenen Kinder tätig zu sein und somit deren Interessen nach bestem Wissen und Gewissen wahren,
  • jede Ausgabe/Investition im Bewusstsein zu treffen, dass wir Spendengelder treuhänderisch und zweckbestimmt handeln müssen,
  • dass unsere Spender und Spenderinnen jederzeit Anrecht auf Informationen über die Verwendung der Geldmittel und über die Entwicklung bestimmter Projekte haben,
  • dass alle abgegebene Kritik positiver, das heisst konstruktiver Natur sein sollte, da positive Kommentare produktiv sind. Wir üben solange Kritik, als sie unseren Projektpartnern hilft, präventive oder kurative Massnahmen zur Bekämpfung von NOMA erfolgreicher durchzusetzen,
  • dass niemand – weder Mitglieder noch Projektpartner, Patientinnen oder Patienten – wegen seiner Rasse, Hautfarbe, Nationalität, Abstammung, seinem Geschlecht, seines Glaubens oder seiner Weltanschauung, seiner politischen Einstellung, seines Alters, seiner körperlichen Konstitution oder seines Aussehens belästigt, diskriminiert oder ohne sachlichen Grund benachteiligt werden darf,
  • dass alle Vereinsmitglieder und Projektpartner das Recht auf faire, höfliche und respektvolle Behandlung durch Vorgesetzte, Projektpartner, Behörden, Mitarbeitende, Kolleginnen und Kollegen haben,
  • die persönliche Sphäre der einzelnen Mitglieder, Projektpartner, Patientinnen und Patienten zu achten ist,
  • uns von Massnahmen zu distanzieren, die auf die Stigmatisierung bzw. Ausgrenzung bestimmter Personengruppen in den Destinationsgebieten direkt oder indirekt abzielen. Ebenso distanzieren wir uns von Projekten, die in irgend einer Form wirtschaftliche oder ideologische Abhängigkeiten schaffen oder die Autonomie von Betroffenengruppen einschränken könnten,
  • keinerlei Massnahmen zu treffen, die Menschen verachtende oder ökologisch nachteilige Konsequenzen haben könnten,
  • keine Pläne und Massnahmen zu fördern, die im Widerspruch der Erklärung von Alma Ata stehen könnten,
  • keinerlei Kooperationen einzugehen, die der Ehre oder Integrität eines Mitglieds, eines Projektpartners oder Patientinnen und Patienten abträglich sein könnten,
  • vertrauliche Informationen unserer Partnerorganisationen (Datenschutz) diskret zu behandeln und vor Kenntnisnahme dazu nicht befugter Personen zu schützen. Wir und unsere Mitarbeitenden, die Zugang zu vertraulichen gesundheitspolitischen Informationen haben, dürfen diese ohne Zustimmung nicht an Dritte weitergeben oder sie zu anderen Zwecken verwenden,
  • mit allen zuständigen Behörden in den betroffenen Gebieten ein kooperatives und von Offenheit geprägtes Verhältnis zu pflegen.
  • Küsnacht, 25. Juli 2005