Daniel Yimanga Biguida

Daniel Yimanga wird von Prof. Brigitte Pittet untersucht

Mai 2019

Daniel erfolgreich operiert

Im Mai wurde Daniel Yimanga von Prof. Dr. med. Brigitte Pittet untersucht und ein erstes mal erfolgreich operiert. Wie so oft bei chirurgischen Eingriffen bei Noma-Patienten, braucht es mehrere Operationen um den Kiefer wieder beweglich zu machen und die Knochenstruktur und das Gewebe wieder aufzubauen.

Daniel wird wahrscheinlich Ende Juni noch einmal operiert. Bis dahin wohnt er im Wohnheim Massongex von Terre des Hommes Valais. Wenn alles optimal verläuft wird er Ende Sommer wieder in seine Heimat reisen und sich ein neues Leben aufbauen können.

Das Ziel der Behandlung ist, dass Daniel seinen Mund wieder öffnen und er wieder einigermassen normal durch die Nase atmen kann. Für uns alle die Normalität, für ihn seit Jahren ein Traum.

Seine ganze Geschichte

Daniel Yimanga im Genfer Universitätsspital. Mit Fidel Strub, Vizepräsident der NOMA-HILFE-SCHWEIZ

Mai 2019

Impressionen einer ärztlichen Untersuchung

Das Schweizer Fernsehen wird demnächst einen kurzen Bericht über Noma und NOMA-HILFE-SCHWEIZ ausstrahlen. Die Dreharbeiten haben an der Untersuchung von Daniel am 8. Mai und vor seiner ersten Operation am 16. Mai im Genfer Universitätsspital stattgefunden.

Prof. Dr. Brigitte Pittet hat am 8. Mai gleichzeitig noch zwei betroffene Mädchen untersucht, die wie Daniel von Sentinelles betreut werden.

Fidel Strub, Vizepräsident der NOMA-HILFE-SCHWEIZ war dabei und hat sich für ein Interview zur Verfügung gestellt.

Daniel Yimanga wurde in Genf am Flughafen abgeholt.

April 2019

Daniel in Genf angekommen

Daniel Yimanga Biguida wurde am 23. April von Joëlle Dentan von Sentinelles am Genfer Flughafen abgeholt. Mit einer Verspätung von 7 Stunden ist er aus Kamerun, über Paris, in der Schweiz eingetroffen.

Er ist noch in der selben Woche ein erstes Mal behandelt worden. Die Voruntersuchungen für die Operation werden am 8. Mai von Prof. Dr. Brigitte Pittet durchgeführt. Und wenn alles nach Plan läuft, wird er am 16. Mai operiert. Noch diesen Sommer sollte er dann wieder in seine Heimat reisen und sich dort endlich ein normales Leben einrichten können.

Wir wünschen Daniel einen guten Aufenthalt und eine erfolgreiche Behandlung.

Seine ganze Geschichte

April 2019

Daniel auf dem Weg nach Genf

Als Kind ist Daniel Yimanga Biguida an Noma erkrankt. Er hat es überlebt. Die ganze Kindheit litt er aber unter den Auswirkungen davon. Er war stark gezeichnet, als er von Ashia in Kamerun entdeckt wurde.

Nach einer ersten Operation kam es zu Komplikationen. Er muss darum dringend in Genf nachbehandelt werden. Prof. Brigitte Pittet von der Uniklinik Genf wird ihn im Frühling 2019 erneut operieren. Die Reise und die Unterkunft wird von Katja Bruhin von Ashia und von Joëlle Dentan von Sentinelles organisiert und von der NOMA-HILFE-SCHWEIZ finanziert. In unserem pdf-Flyer erfahren Sie mehr.

Seine ganze Geschichte

Daniel vor und nach der ersten Operation
Daniel vor und nach der ersten Operation

Januar 2019

Daniel noch nicht wirklich geheilt

Als wir letztes Jahr auf die Erledigung der Formalitäten für die Evakuation von Daniel in die Schweiz warteten, hat eine amerikanische Organisation sich seiner angenommen und ihn operiert. Leider hatte es dabei Komplikationen gegeben. Unsere Partner von ASHIA mussten während längerer Zeit um sein Leben kämpfen. Damit konnten auch seine dringenden Nachbehandlungen nicht gemacht werden.

Jetzt ist er wieder soweit auf dem Damm, dass er die Reise in die Schweiz antreten kann. Am Universitätsspital Genf wird er von Prof. Dr. Brigitte Pittet behandelt werden. Von weiteren Partnern wird er die notwendige Betreuung erhalten, bis er wieder lächeln und sich in seiner Heimat eine neue Existenz aufbauen kann.

Daniel mit Christian Dongmo von Ashia
Daniel mit Christian Dongmo von Ashia

November 2017

Daniel aus Kamerun braucht unsere Hilfe

Die Krankheit Noma zerfrass Daniel in seiner Kindheit seine Kieferknochen und -muskeln, so dass er den Mund nicht öffnen kann und kaum essen oder sprechen kann (sog. Kieferklemme). Daher werden drei bis vier grosse Operationen im HUG (Universitätsspitäler Genf) nötig sein, bevor er wieder nach Hause reisen kann. Wie alle jungen Nomapatienten wird er in Massongex wohnen und von Terre des Hommes Valais und Sentinelles betreut werden.

Daniel wurde im April 2017 von den kamerunischen Freunden der Schweizer NGO ASHIA entdeckt, die ihn nach Rückkehr nach Kamerun weiter betreuen. Selbstverständlich arbeiten alle beteiligten Institute gratis für den Patienten - NOMA-HILFE-SCHWEIZ übernimmt sämtliche restlichen anfallenden Kosten (v.a. Reisekosten und Unterkunft in der Schweiz).