Archiv 2014

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01.12.14: Wieder erfreuliche Nachrichten aus Südtirol! Passend zum 1. Advent traf eine grosse Spende aus Südtirol ein: € 11'215.86 (€ 11'177 plus nachträgliche Spenden) dank dem Projekt "SYN, music & art" von Franz Josef Paulmichl und einem Dutzend Künstlerinnen und Künstlern aus Italien/Südtirol, der Schweiz, Österreich und Deutschland. (Hier klicken für Auflistung der Künstler.)

F.J. Paulmichl komponierte Lieder (z.B. With me on a fantastic Way)  und Gedichte zu den Bildern der Künstler, die Ihre Werke für diesen guten Zweck spendeten. Auf eigene Kosten produzierte er 1'000 Musik-CDs und mit Unterstützung des Bildungsausschuss Mals schöne Begleithefte dazu, mit den Gedichten und Abbildungen der Bilder.


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Die CDs und die Original-Kunstwerke wurden zugunsten Nomakinder an Ausstellungen und Auktionen verkauft: Eine grosse Spende resultierte daraus!

Lesen Sie hier den Artikel dazu in der Zeitung "Dolomiten", der führenden Zeitung Südtirols.

Für die grossartigen Kunstwerke, die harmonische Musik und hoffnunggebenden Gedichte danken wir den Kunstschaffenden herzlich. Ein weiteres herzliches Dankeschön und Vergelt's Gott an die Gruppe für eine solidarische Welt, Laatsch, und alle weiteren Beteiligten. Und natürlich an die Käufer dieser CDs und Bilder. Sie werden immer viel Freude daran haben!

Darum sind für mich Musik und Kunst
Momente göttlicher Gunst
Schlusszeile des Gedichts "Soundpicture" (Lied Nr. 4) von F.J. Paulmichl

Mit mir auf den wunderbaren Weg
Die Musik dazu ein angenehmer Steg

Schlusszeile des Gedichts "With me on a fantastic Way" von F.J. Paulmichl. Hier klicken, um "With me on a fantastic Way" zu hören.

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25.11.14: Kindern wieder ein Gesicht geben.
Informationen über den Ouahigouya-Einsatz des Ostschweizer Chirurgie-Teams aus erster Hand: Interessantes Interview mit Teamleiterin Astrid Bergundthal im Ostschweizer Fernsehen TVO.

Hier sehen Sie das ganze Interview auf unserem Youtube-Kanal (mp4, 17 Minuten).
Interview auf TVO-Online des Ostschweizer Fernsehen.
Hier gelangen Sie zur Mediathek des TVO Ostschweizer Fernsehen.

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21.11.14: Hier sehen wir leider einen Fall einer Erkrankung an Noma (2./3. Woche) mit deutlichen äusserlichen Anzeichen der bakteriellen Infektion. Der betroffene Junge namens Rambo aus der Region Kongoussi wurde von seiner Mutter in der Woche 47 zum "Centre Nopoko" gebracht. Das Centre Nopoko ist ein Waisenheim mit Ernährungs- und Mütterberatung, das von NOMA-HILFE-SCHWEIZ im kleinen Rahmen unterstützt wird (2014 z.B. mit SFr. 4'000).
Joël Sinare – Gründer/Leiter des Centre Nopoko, unser Freund und Mitglied der Internat. NoNoma Föderation – hat die Dringlichkeit erkannt, den Jungen erstversorgt und sofort nach Ouahigouya zu Dr. Lassara Zala (Assoc. Persis) überwiesen. Nur eine Woche später hätte die Infektion irreparable Schäden hinterlassen, die auch mit Operationen nicht richtig rückgängig zu machen wären. Merci infiniment, Joël.

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Wir gratulieren: chirurgischer Einsatz erfolgreich abgeschlossen!

08.11.14: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind wohlbehalten zurückgekehrt. Willkommen zuhause und herzlichen Dank für den Einsatz!

Das Team operierte mehr als 40 Patienten, obwohl wegen der Umwälzungen in Burkina Faso nicht alle eingeschriebenen Patienten im Spital eintrafen (Transportprobleme).

Bericht mit mehr Informationen und Bildern folgt.

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06.11.14: Unsere burkinabe Partner aus Ouahigouya, Kongoussi und Ouagadougou riefen an bzw. mailten uns, dass die Lage sicher und beruhigt sei.

Air France und Air Bruxelles fliegen wie geplant, der planmässigen baldigen Rückreise des Ostschweizer Teams steht nichts im Weg.

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05.11.14: Das tapfere Dutzend Appenzeller (das Chirurgie-Team um Astrid Bergundthal) arbeitet trotz Putsch (siehe aktuelles Foto des Parlaments in der Hauptstadt Ouagadougou) weiter und ist Zeuge dieser historischen Vorgänge. 

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04.11.14: Ein grösseres Hindernis als die lokalen Unruhen waren für das Team bisher eher Magenverstimmungen und andere Reisekrankheiten.

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Appenzeller in Ouahigouya
02.11.14: Trotz der Unruhen in der Hauptstadt Burkina Fasos operiert das Ostchweizer Chirurgie-Team im  Städtchen Ouahigouya weiter gemäss Programm.

Die Stimmung im Land ist relativ gut, denn die bevorstehenden Veränderungen bedeuten nach 27 Jahren Hunger und Elend einen Lichtblick für die Bevölkerung Burkina Fasos; ein Land, das seit zwei Jahrzehnten weit unten im Human Development Index und Demokratieindex steht.

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Appenzeller in OuahigouyaFifty-fifty Teammaterial und Privatgepäck
24./25. Oktober 2014: Die Mission "Appenzeller in Ouahigouya" ist gestartet. Das motivierte und gut vorbereitete chirurgische Einsatzteam ist mit 600 kg Material unterwegs via Ouagadougou ins Städtchen Ouahigouya (mit 13 Alukisten und 15 Koffern, wobei die eine Hälfte des privaten Koffers zum Transportieren des Teammaterials genutzt wurde). In Ouahigouya werden die zwölf Medizinerinnen und Mediziner aus der Ostschweiz (verstärkt durch Pflegepersonal der welschen NGO "Ensemble pour Eux") in ihren "Ferien" zwei Wochen lang Patienten im Spital der "Association Persis" operieren.

Es ist das erste Mal, dass unser kleiner Verein ein "eigenes" komplettes Team entsenden kann; dies vor allem dank dem grossen, unermüdlichen Einsatz von Teamleiterin Astrid Bergundthal und ihrem Rotary Club Appenzell. Die Appenzeller Medizinerin leistete Ende 2013 einen von uns finanzierten Einsatz mit der NGO "Sentinelles" in Ouagadougou (s. Bericht) und rekognoszierte dabei die Voraussetzungen für einen eigenen Einsatz im "CMCPP", dem Spital der "Association Persis" in Ouahigouya. Jetzt in diesen Tagen – elf arbeitsreiche Monate später – erreichen Astrid, ihre Freunde, die Mithelfer und wir dieses Ziel.

Wir sind sehr dankbar und glücklich, dass Dr. Lassara ZALA (Assoc. Persis) und sein Personal von solch kompetenter Seite unterstützt wird und hoffen heute schon, dass ein solcher Einsatz auch nächstes Jahr wieder stattfinden kann.

Ein grosser Dank gebührt all den Rotariern, Medizinern, Musikern, Materiallieferanten und Angehörigen, die diesen Einsatz im Hintergrund mit Herz und Hand (und Portemonnaie) unterstützt und so erst ermöglicht haben!

Wir wünschen den Freiwilligen gute Reise und viel Erfolg. Drücken auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, alle Daumen und erzählen Sie Ihrer Familie und Freunden von den Appenzellern in Ouahigouya, Danke.

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120 Erwachsenen- und 30 Kindervelos gesammelt

Mehr Bilder der Velosammlung in Horgen und Meilen vom Samstag, 13.09.14, durchgeführt von unseren Mitgliedern, finden Sie hier.

Die Erwachsenenvelos holte ein Lastwagen für den Verein "Velos für Afrika" gleich ab, die Kindervelos werden von uns repariert und aufbereitet; Lieferung nach Ouahigouya, Kongoussi und Ouagadougou vorgesehen auf Frühling 2015.

Wollen Sie auch in Ihrem Dorf Velos für Nomakinder sammeln? Wir sind gerne dabei. Mehr Infos erhalten Sie bei unserer Geschäftsstelle.

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VELOSAMMLUNG am Zürisee, Samstag, 13.09.14, zugunsten Noma-Patienten und Waisenkinder in Ouahigouya, Burkina Faso.

In Zusammenarbeit mit dem Verein "Velos für Afrika" (ab Herbst 2014 neuer Name: "velafrica").

Sammelorte (10 - 16 Uhr):
* Horgen (beim Schulhaus Rotweg, nahe Fährstation, Glärnischstrasse 57)
* Meilen
(bei Gemeindesammelstelle/Werkhof Schneider Umweltservice, Bergstrasse 10)

HELFER GESUCHT, auch nur morgens oder nachmittags!

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Liederabend in der reformierten Kirche Küsnacht (ZH) mit Eveline Suter (Gesang) und Claude Diallo (Flügel) am Mittwoch, 3. September 2014.

Benefizkonzert für Kinder in Ouagadougou und Ouahigouya (Burkina Faso) in der reformierten Kirche Küsnacht. Durch den Abend führt Pfarrer Andrea Marco Bianca.

Eveline Suter singt diesen Sommer auf der Walenseebühne Eliza Doolittle im Musical "My Fair Lady".

Claude Diallo spielte u.a. am 11. Juli in der "Kulturschiene Herrliberg" mit seinem Trio "Claude Diallo Situation" und wird solo am 02.09. in St. Gallen, am 03.09. in Küsnacht (mit Eveline Suter) und am 04.09. solo in Trogen drei Benefizkonzerte zugunsten Nomakinder in Burkina Faso geben!

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Patienten auf der Flucht!

Nach der "Befreiung" von (bestätigten) Ebola-Patienten aus einer Quarantänestation befürchtet man für Liberia ab Mitte September eine Ebola-Welle! Deren Ausbreitung in der Region muss unbedingt verhindert werden, sonst würden NoNoma-Projekte in den umliegenden Ländern verhindert, die trotz der allgemein schlechten Sicherheitslage noch am laufen sind. Dass lokale Behörden Hunderte von Gefängnisinsassen aus Angst vor Massenansteckungen frei lassen, erschwert die Situation der Bevölkerung zusätzlich.

Ärzte auf der Flucht!

Gesundheitspersonal auf der Flucht vor Ebola. Tagi-Artikel vom 17.08.14

Praktisch alle Ärzte der armen afrikanischen Länder verlassen ihr Heimatland aus materiellen Gründen und ziehen nach Europa, USA, Asien oder notfalls nach Südafrika, wo sie massiv mehr Geld verdienen. Tagi-Artikel vom 14. August 2014

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PhysioNoma veröffentlichten einen kurzen Videoclip (8:30 min., französisch mit engl. Untertiteln). Darin sieht man sehr schön, wie man bzw. frau sich nach den Operationen um die Kinder kümmert. Sehr informativ und aufschlussreich; bewegend und motivierend.

Rehabilitation von den Folgen von Noma.

Der Schlüssel zum Lächeln!


Die deutsche Untertitelung des Videos ist in Bearbeitung, schriftliche Übersetzung sofort erhältlich.

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Der Abenteurer und Pionier Joe Pircher ist wieder gut im Südtirol angekommen nach einer erlebnisreichen 71-tägigen Reise im Velomobil! Er trug die Botschaft, dass Noma immer noch existiert, von Italien ans Nordkap und sammelte einen schönen "gesamteuropäischen" Spendenbetrag für unser kleines Hilfswerk.
Herzliche Gratulation und vielen Dank!

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The Elephant Man in Africa: John Hurt (Schauspieler und Commander of the Order of the British Empire) ist wieder im Einsatz für die Hilfsorganisation Project Harar und deren Kinder in Afrika. Link zum englischen Artikel in der Daily Mail vom 14.06.14

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3. Juni 2014, windig. "Wir" sind am Nordkap!

Grosser Respekt und herzliche Gratulation an Josef Pircher.


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Jahresbericht und Jahresrechnung 2013 online.

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Hören Sie hier das Interview mit Bertrand Piccard im Radio DRS 1, Auffahrt, 29. Mai 2014.

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Es gibt sie auch heute noch, die kleinen und grossen Abenteurer, die Pioniere, die ausbrechen aus den gewohnten und bequemen Bahnen. Pioniere, die Neues oder Ungewohntes wagen.

Sei es zu Luft, wie Bertrand Piccard (Mitbegründer der NOMA-HILFE-SCHWEIZ), der mit seinem Solarflugzeug "Solar Impulse 2" nur mit Sonnenenergie die Welt umrunden wird.
Oder zu Land, wie Josef Pircher, der in einem angepassten Velomobil (worin er auch übernachtet!) vom Südtirol über die "Ostroute" ans Nordkap und auf der „Westroute“ wieder zurück fahren will.
Auf seinen Wegen quer durch Europa weist er auf die unbekannte Krankheit Noma hin und sammelt Spendengelder.

Folgen Sie dieser Expedition und bestaunen Sie das Velomobil auf dieser informativen Webseite: http://pedalpower.jimdo.com/

Von Italien ans Nordkap und zurück - mit Pedalpower gegen Noma! Wir danken für die Unterstützung und wünschen allzeit sichere Fahrt!

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Unser Info-Flyer kann online betrachtet und runtergeladen werden: http://www.noma-hilfe.ch/verein/broschuere/

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Weiter Horizont, stille Stunden und lange Wege bis zum nächsten Schlafplatz...

Nein, hier meinen wir für einmal nicht Afrika, sondern eine Exkursion von Italien ans Nordkap per Fahrrad zugunsten Noma-betroffener Kinder!

Josef Pircher reist in seinem angepassten Velomobil (worin er übernachten kann) von Südtirol über die "Ostroute" ans Nordkap und auf der Westroute wieder zurück. Auf seinen Wegen quer durch Europa weist er auf die unbekannte Krankheit Noma hin und sammelt Spendengelder.

Erfahren Sie Details, bestaunen Sie das Velomobil und folgen Sie dieser Expedition auf der informativen, packenden Webseite: http://pedalpower.jimdo.com/

Von Italien ans Nordkap und zurück - mit Pedalpower gegen Noma! The Wheels of Hope! Wir gratulieren zu dieser Pionier-Reise, danken für die Unterstützung und wünschen allzeit sichere Fahrt!

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PhysioNoma veröffentlichten einen kurzen Videoclip (8:30 min., französisch mit engl. Untertiteln). Darin sieht man sehr schön, wie man bzw. frau sich nach den Operationen um die Kinder kümmert. Sehr informativ und aufschlussreich; bewegend und motivierend.

Rehabilitation von den Folgen von Noma.

Der Schlüssel zum Lächeln!


Die deutsche Untertitelung des Videos ist in Planung, schriftliche Übersetzung sofort erhältlich.

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